• Anja

Imkernachmittag

Heute versammelten sich 17 Kinder beim Bienenhaus von Franz Wallimann, um mit ihm und seiner Tochter, Flavia, in die Welt der Bienen einzutauchen und hautnah mehr über diese Tierchen zu erfahren.


Die erste Gruppe durfte mit Franz in das Bienenhaus, wo wir die einzelnen Völker direkt vor uns sehen konnten. Soo viele Bienen, ein emsiges Treiben! Sicher hinter einer Scheibe durften wir beobachten, wie Franz die Waben herausnahm, die Bienen sorgfältig abwischte und schliesslich die vollen, “gedeckelten“ Waben mit dem Honig zu uns brachte. Nachdem alle Deckel entfernt worden sind, kamen die vollen Waben in die Schleuder, wo der Honig durch die Drehung aus den Waben geschleudert wurde. Mmmh, der frische Honig floss jetzt durch ein Sieb in einen Kessel. Alle durften einen Löffel voll frischen Honig schlecken – himmlisch!


Die zweite Gruppe durfte bei Flavia viele Einzelheiten über die einzelnen Bienen im Stock lernen: Wie erkennt man die Königin? Was ist eine Drohne? Und worin besteht der Unterschied zu einer Wespe oder einer Hornisse? Anhand von toten Tierchen konnten wir den klaren Unterschied erkennen und sogar einen echten Stachel unter der Lupe betrachten. Unglaublich, dass eine Biene in ihrem Leben während nur einem Monat eine Strecke von Alpnach bis New York zurücklegt! Für ein Kilogramm Honig müssen die Bienen insgesamt 10‘000‘000 Blumen besuchen und 6mal um die ganze Welt fliegen. Ja, in einem Glas Honig steckt ganz viel Arbeit – von den Bienen und vom Imker.


Zum Zvieri gab es frischen Zopf mit dem soeben geschleuderten Bienenhonig – so frisch haben wir alle noch nie Honig gegessen!


Es war ein erlebnis- und lehrreicher Nachmittag, an dem Franz und Flavia uns an ihrer Begeisterung und ihrem Wissen teilhaben liessen. Zum Abschied erhielt jedes Kind ein Gläschen vom geschleuderten Honig – so schnell werden wir diesen Nachmittag nicht wieder vergessen!




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